Nachhaltigkeitsbericht 2013

Nachhaltigkeitsbericht 2013

Als Gottlieb Glatz das Unternehmen vor fast 150 Jahren gründete, wusste noch niemand, was «Nachhaltigkeit» bedeu- tet. Populär wurde der Begriff in den 80er- Jahren. Seither wird er allerdings oft mit einer Beliebigkeit verwendet, welche mit der ursprünglichen Idee nur noch wenig zu tun hat.

Dabei scheint es auf den ersten Blick gar nicht so kompliziert zu sein: Ressourcen sollen nur in dem Masse verbraucht werden, wie sie wieder nachwachsen. Aber was muss da wie schnell nachwachsen? Beim Kopfsalat können wir mithalten, aber beim Erdöl ist es schwierig. Das heisst, was langsam wächst, darf nur langsam verbraucht werden.

Glatz vermeidet den Ressourcenverschleiss mit konkreten Zielen, um der Nachhaltigkeit Substanz zu verleihen. Nachhaltigkeit ist kein Faktum, sondern ein Prozess. Es geht da- bei darum, die Balance zu finden zwischen qualitativem und quantitativem Wachstum. Deshalb heisst dieses Heft auch heute noch «Nachhaltigkeitsbericht», obwohl es die Nachhaltigkeit eigentlich gar nicht gibt.

Der Nachhaltigkeitsbericht 2013 ist bereits unsere fünfte Publikation. In diesem Heft werden diejenigen Bereiche vorgestellt, wel- che unseren Kunden gemäss der letztjährigen Umfrage am meisten am Herzen liegen. Es geht um Regionalität und Frische, umwelt- freundliche Mobilität, biologische und vegane Produkte, gesunde Ernährung sowie soziales Engagement.

Wir sind mit Bezug auf die Nachhaltigkeit eine Verpflichtung eingegangen, die einen wesentlichen Teil der Firmenphilosophie darstellt. Es handelt sich um einen fortlaufenden Prozess, der ständig verbessert wird.